Die Anlagemöglichkeiten von Geld

Clever Geld anlegen

Clever Geld anlegen

Aktien, Fonds, Tagesgeld, Festgeld, Staatsanleihen – viele Menschen verlieren den Überblick bei den zahlreichen Anlagemöglichkeiten von Geld.

Aus lauter Frustration versauert das Geld dann meist unter der hauseigenen Matratze. Totes Kapital. Ihnen bleiben lukrative Gewinnmöglichkeiten verwehrt – aber das Problem geht sogar darüber hinaus: Angesichts der jährlichen Inflationsrate, die in den vergangenen Jahren um rund zwei Prozent pendelte, wird Ihr Geld, wenn es keine Zinsen abwirft, sogar gefühlt weniger. Allein schon um keine Verluste zu erzielen, sollten Sie ihr Geld daher anlegen.

Um ein wenig Licht in die Dunkelheit zu bringen, stellen wir Ihnen die drei beliebtesten Anlagemöglichkeiten vor:

Das Festgeld

Beim Festgeld handelt es sich um eine Form der Geldanlage, bei der der Anleger das Geld für einen festgeschrieben Zeitraum bei der Bank hinterlegt. Dafür erhält der Anleger eine vorher festgelegte und unveränderliche Verzinsung der Summe. Während der Vertragslaufzeit kann der Anleger jedoch nicht auf sein Geld zugreifen. Diese Form der Kapitalanlage ist absolut sicher, weil das Geld selbst im Falle einer Bankenpleite geschützt ist.

Das Tagesgeld

Das Tagesgeld als Form der Geldanlage ist – im Gegensatz zum Festgeld – flexibel. So ist der Zinssatz nicht festgeschrieben und kann variieren. Anders als beim Festgeld verfügt der Anleger jederzeit über sein Geld und kann dementsprechend auf niedrige Zinsen reagieren.

Die Altersvorsorge

Geldanlagen als Altersvorsorge

Geldanlagen als Altersvorsorge

Darunter versteht man alle Maßnahmen, die dazu beitragen, am Ende der Erwerbstätigkeit finanziell abgesichert zu sein. Die Altersvorsorge baut auf den sogenannten “drei Säulen” auf:

Die erste Säule stellt die gesetzliche Altersvorsorge dar (auch staatliche Altersvorsorge genannt); diese Altersvorsorge basiert auf dem Prinzip, dass Arbeitnehmer einen Teil des Einkommens, als Pflichtbeitrag, an die Rentenversicherungsanstalt abgeben. Den Betrag übernimmt zur Hälfte der Arbeitgeber. Die Höhe der Rente, die man später von den Rentenversicherungsanstalten erhält, ist abhängig von der Höhe der Beiträge und davon, wie lange der Erwerbstätige gearbeitet hat.

Die zweite Säule stellt die betriebliche Altersvorsorge dar. Dabei bauen Unternehmen für die Mitarbeiter eine ergänzende Alterssicherung auf – daher wird diese Form der Vorsorge auch oft als “Rente vom Chef” bezeichnet. Die Durchführungswege sind sehr breit gefächert. Ein Beispiel stellt die Direktversicherung dar; dabei wird ein Vertrag unterzeichnet, der dem Arbeitnehmer eine bestimmte Summe bringt, falls sich dieser verletzten sollte und arbeitsunfähig ist. Im Falle des Todes sind die Hinterbliebenen bezugsberechtigt.

Die drittel Säule stellt die private Altersvorsorge dar. Darunter versteht man alle Maßnahmen, die die Privatperson freiwillig ergreift, um für die Zukunft abgesichert zu sein. Beispiele sind zum Beispiel Immobilien Aktien oder die Lebensversicherung.